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Schulnetzwerk"Wir haben jetzt mehr Lehrer und kleinere Klassen. Dadurch können wir besser lernen."Schüler in Huilloc
Bildung ist ein wesentlicher Grundstein für nachhaltige Entwicklung. Deshalb ist einer unserer Schwerpunkte die Verbesserung der Bildungschancen und -bedingungen in den Hochanden Perus. In den letzten Jahren hat sich in Peru zwar viel im Bildungsbereich getan und es besteht seit einigen Jahren Schulpflicht. Doch in vielen ländlichen Regionen der Hochanden Perus gibt es nach wie vor zu wenige Schulen und die Klassenstärken sind sehr groß. Auch mangelt es an Lehrmaterial wie Tafeln oder Bücher. Selbst dringend benötigte Klassenräume sind oft nicht vorhanden. Schulkinder müssen oft stundenlange Fußmärsche auf sich nehmen, um zur Schule zu laufen. Mit leerem Magen lernt es sich nur schwer, weshalb wir Schulverpflegungsprogramme ins Leben gerufen haben.

Der Verein Herzen für eine Neue Welt e.V. hat in den letzten 15 Jahren rund 2 Millionen Dollar in Bildung investiert, die aus Spenden generiert wurden, unter anderem auch in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) der deutschen Bundesregierung. Wir bauten, renovierten und unterstützen Schulen in der Region um Urubamba. So zum Beispiel die "Ikarus Escuela de Esperanza", die Schule der Hoffnung. Mittlerweile gehören unserem Schulnetzwerk weitere vier Schulen an, die wir beispielsweise durch zusätzliche Lehrer, Schulmaterial, Schulspeisungsprogramme oder dem Bau neuer Klassenräume unterstützen. So erreichen wir bereits über 1.000 Kinder in unserem Projektumfeld.

Die sichtbaren und unsichtbaren Erfolge bestätigen unser Schaffen: So haben beispielsweise viele Schüler der kleinen Grundschule im Chicón-Tal den Sprung auf die weiterführende Schule geschafft, deren Abschluss ihnen auch die Möglichkeit eines Studiums eröffnet - ein Privileg, das vielen ihrer Eltern verwehrt blieb.



Die IKARUS Escuela de Esperanza, die "Schule der Hoffnung", liegt im Chicón-Tal etwas unterhalb vom Kinderdorf Munaychay. Heute besuchen rund 200 Kinder der beiden angrenzenden Bauerngemeinschaften und aus dem Kinderdorf diese mittlerweile als ländliche Musterschule geltenden Einrichtung.

Durch eine großzügige Unterstützung der "Haubenstock Stiftung" der Frankfurter Sparkasse konnten wir im Jahre 2005 an der Ikarus Escuela de Esperanza ein PC-Zentrum mit 25 Arbeitsplätzen errichten. Informatikunterricht ist fest in den Lehrplan integriert, damit den Kindern der heutzutage immer wichtigere Umgang mit dem PC schon früh vermittelt wird.

Sport- und Englischunterricht durch Freiwillige aus Deutschland verbessern deutlich die Zukunftschancen der Kinder und vermitteln ihnen wichtige Fähigkeiten wie Teamgeist und Toleranz.

Täglich bekommen über 1000 Kindern an den von uns unterstützten Schulen eine warme Mahlzeit.

Eltern helfen in Huilloc beim Bau eines neuen Klassenraums. Unsere Projektarbeit bezieht immer die Menschen vor Ort mit ein, um ihre Eigenverantwortung zu stärken.

Wir unterstützen die Grundschule "Parroquial" in Urubamba mit zwei zusätzlichen Lehrkräften sowie Englisch- und Sportunterricht durch die Freiwilligen.

Schulspeisung in der Grundschule Ccothuincho. Für viele ist das Mittagsessen an der Schule die einzige richtige Mahlzeit am Tag. Die meisten Schüler hier kommen aus einkommensschwachen Familien.

Elternabend am Colegio in Huilloc



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