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Ein Bericht über Santa Rosa von Konrad Reichel   

Liebe Leser,

wenn ich die Veränderungen im letzten Jahr in Santa Rosa, dem Agrarzentrum von Corazones para Perú, in einem Satz beschreiben sollte, sähe dieser so aus:

„Wirklich ALLES in Santa Rosa hat sich verbessert.“

In den vergangen zwölf Monaten hat sich viel getan in Santa Rosa: Alle Gebäude Santa Rosas sind renoviert worden. Darunter fallen die vier Lagerräume (für Erträge und Meerschweinchenfutter), die Schreinerei, das Werkzeuglager, die Meerschweinchenställe und die zukünftigen Seminarräume für das Agrarbildungszentrum. Außerdem wird gerade die komplette zur Landwirtschaft vorgesehene Fläche ausgenutzt. Selbst in Munaychay reifen und gedeihen Kartoffeln. Die Techniken zur Kultivierung sind erneuert worden. Das bedeutet, dass die Werkzeuge verbessert wurden, was die Bodenbearbeitung und Pflanzenpflege vereinfacht. Die Gewächshäuser wurden repariert bzw. neue gebaut, was das Kleinklima verbessert und so z.B. vor Frostschäden - Santa Rosa liegt auf 3300 ü.d.M. und nachts gibt es in der Trockenzeit Temperaturen unter null Grad - schützt. Die Pflanzen werden jetzt am Spalier gezogen, was Fäule verhindert und wodurch das Sonnenlicht besser von der Pflanze genutzt werden kann. Es ist zur Bewässerung der drei hektargroßen Gewächshäuser eine Tröpfchenanlage angeschafft und installiert worden. Im Rahmen des biologischen Anbaus in Santa Rosa ist auch der Kompost ausgebessert, überdacht und ausgeweitert worden. Auch die Schleuderanlage für die Imkerei fällt jetzt nicht mehr auseinander, sondern funktioniert effizient. Außerdem unterstützt Santa Rosa ein Aufforstungsprojekt in Chicon mit einigen zehntausend Bäumchen.

Neben all diesen baulichen bzw. werkstofflichen Verbesserungen soll die Kultivierung durch einen Fruchtfolgeplan verbessert werden. Außerdem steht der Plan, dass im nächsten Jahr eine Kräuterschnecke angelegt wird, in der Heilkräuter kultiviert werden.

Santa Rosa ist im letzten Jahr insgesamt viel ertragsreicher geworden, sodass Munaychay besser als früher durch Santa Rosa versorgt werden kann und mehr Überschüsse auf dem Markt verkauft werden.

Eine weitere wirklich wichtige Eigenschaft in den Gewächshäusern neben dem Kleinklima der Pflanzen ist das Kleinklima unter den Mitarbeitern. Das Verhältnis zwischen Arbeitern und Freiwilligen ist von Freundschaft, Geselligkeit und Unkompliziertheit geprägt. Die Santa-Rosa-Mitarbeiter sind eine kleine Familie und letztendlich aufgeschlossen gegenüber allen. Sie spielen zusammen Fußball, machen Pacha Mancas, trinken zusammen Chicha und spaßen dabei.

Konrad Reichel



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