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„Dieters Idee ist unsterblich“  


Herzen für eine Neue Welt e.V. feiert 20jähriges Jubiläum

Als Dr. Dieter Arnold die unzureichenden Lebensbedingungen der Bergbevölkerung in den peruanischen Anden kennenlernte, entstand die Idee seines Herzensprojektes. Vor 20 Jahre gründete er gemeinsam mit sieben Freunden sein Lebenswerk, für das er auch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.
Der gemeinnützige Verein Herzen für eine Neue Welt e.V. ermöglicht Kindern, insbesondere Waisen und Halbwaisen, sowie der Bergbevölkerung in den Anden Perus eine eigenständige, nachhaltige Zukunft durch Bildung, Gesundheit und ein liebevolles Zuhause.

Dass „Dieters Idee unsterblich ist“ betont der Königsteiner Bürgermeister Leonhard Helm in seiner Begrüßungsrede. Recht hat er damit. Denn auch nach Dr. Arnolds Tod in 2014 führt der gemeinnützige Verein die Idee weiter und feierte nun das 20jährige Jubiläum im Rahmen des Paten- und Informationsabend in Falkenstein.

„Mit dem Abend bringen wir Peru nach Königstein“ verspricht Helm. Ein buntes Programm mit einem Klavierstück von Alice Arnold, einem beeindruckenden Film der aktuellen Freiwilligen, peruanischem Tanz und aktuellen Berichten aus den Projekten
ließen den Abend sehr kurzweilig werden.




Anerkennung des peruanischen Konsuls.

Der peruanische Generalkonsul, Luis Escalante Schuler, ist begeistert von dem Erfolg aller Projekte. „Hinter jeder Ziffer steht eine Person“ betont er und dankt den vielen Sponsoren, die die Projekte unterstützt haben – denn ohne sie wäre der Erfolg nicht möglich gewesen. In Anerkennung für die großartige Arbeit überreicht Escalante unserem
Ersten Vorsitzenden Gerhard Benner die Medaille des Generalkonsulats.


Über 7 Millionen Euro Spenden

Über 7 Millionen Euro Spenden hat der Verein Herzen für eine Neue Welt e.V. in den vergangenen 20 Jahren nach Peru überwiesen. „Das ist ein Betrag auf den wir sehr stolz sind“, betont Gerhard Benner, Erster Vorsitzender des Vereins. Benner übernahm den Vorsitz nach dem Tod Dr. Arnolds und führt seither mit seinem Team das Projekt in Dieters Sinne weiter. Ein besonderer Dank gilt Dr. Walter Leidinger, zweiter Vorsitzender. „Walter leistet Unschätzbares“, so Benner. Es sind vor allem seine peruanischen Wurzeln und das damit einhergehende kulturelle Fingerspitzengefühl, aber auch sein zielsicheres Verhandlungsgeschick, was für entscheidende Meilensteine verholfen hat. So erhielt zum Beispiel der Partnerverein Corazones para Perú in diesem Jahr die Anerkennung der Regierung für Spenden und Transaktionen. Auch die Sicherheitsbehörde hat nach einer umfangreichen Untersuchung das Kinderdorf Munaychay für gut befunden. Die Buchhaltung in Peru arbeitet nach deutschen Maßstäben.

Dr. Leidinger, der quasi gerade erst aus Urubamaba zurückgekehrt war, berichtet ausführlich über den aktuellen Stand der Projekte. Die größten Veränderungen berichtet Dr. Leidinger aus dem Agrarzentrum Santa Rosa.
Dank der umfassenden Förderung mit von knapp 300.000 Euro von „Engagement global“, einer Einrichtung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), wird Santa Rosa seit 2017 modernisiert. Als neues Agrarbildungszentrum werden dort Expertisen in puncto Ackerbau, moderner Landmaschinen, aber auch bezüglich der Zucht von Meerschweinchen (eine peruanische Delikatesse) und Forellen sowie in der modernen Schreinerei zur Holzbearbeitung den Menschen aus den umliegenden Gemeinden zur Verfügung gestellt. Die Erweiterung der Näherei sowie Computerkurse im neuen Computerzentrum des Kinderdorfes leisten einen entscheidenden Beitrag zur Weiterbildung.
Der Bau neuer Tierställe und Gewächshäuser sowie neue Räume mit Licht- und Stromversorgung sind das Ergebnis der bisherigen Weiterentwicklung und lassen das Agrarbildungszentrum Santa Rosa in ganz neuem Glanz erscheinen.



Neue Ideen und Pläne für die Zukunft

Es wurden auch neue Ideen und Pläne für die Zukunft geschmiedet, die noch finanziert werden müssen. Geplante Projekte sind u.a. der Bau eines Zaunes um das Kinderdorf Munaychay und das Agrarzentrum Santa Rosa. Auch wenn die Lage beider Projekte entfernt ist von der Stadt Urubamba, erhöht sich die Anzahl ungebetener Gäste in den letzten Jahren stetig. Ein Zaun soll sowohl vor Eindringlingen als auch wilden Tieren (auf der nächtlichen Futtersuche) schützen. Geplant ist auch der Bau einer Kapelle für alle Bewohner des Kinderdorfs und Mitarbeiter von Santa Rosa. Sie soll aber auch für die Bevölkerung naheliegender Dörfer offen sein. Die Vermittlung christlicher Werte soll dadurch einfacher zugänglich werden.
Zudem sollen die Straßen und Wege im Kinderdorf verbessert und durch behindertengerechte Zugänge erweitert werden. Eine Feuerwehr Ausrüstung (Schläuche und Pumpen) soll die Sicherheit im Brandfall erhöhen.
Jedoch steht die Abdeckung der laufenden Kosten (ca. 40.000 Euro pro Monat) immer an erster Stelle. Wir sind daher immer auf der Suche
nach Sponsoren.


Zusammenarbeit mit Zahnärzte Helfen e.V.

Mucksmäuschenstill war es im Saal, als Dr. Norbert Reiß im Anschluss an den ausführlichen Bericht über sein Projekt, Zahnärzte Helfen e.V., einen Scheck hervorholte. Gekonnt baute er den Spannungsbogen auf, bis er dann endlich den Scheck zum Publikum drehte. Die Summe über 40.000 Euro sorgte für tosenden Beifall, Freudentränen und Gänsehaut. Diese überwältigende Überraschung war definitiv gelungen.
Seit vielen Jahren unterstützt Zahnärzte Helfen e.V. nicht nur finanziell, sondern in erster Linie auch durch den Einsatz vor Ort. Bis zu 30 freiwillige Student/innen der Zahnmedizin kommen pro Jahr nach Peru und verbessern ehrenamtlich die Zahngesundheit der Kinder in den Bergdörfern. Dr. Reiß koordiniert und verantwortet den gesamten Gesundheitsbereich. Ganz ganz herzlichen Dank, lieber Norbert!
Die Spende soll zum einen zum Bau des Zaunes um Munaychay und Santa Rosa beitragen und zum anderen die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges ermöglichen.


Große Wiedersehensfreude

Der Abend bringt, wie in jedem Jahr, auch eine große Wiedersehensfreude. Denn nach der Rückkehr von ihrem Freiwilligenjahr in Peru, ist dies der Abend, an dem sich alle Herzensabenteurer zum ersten Mal wiedersehen. Auch viele Ehemalige nutzen die Gelegenheit, ihre Herzensfamilie wiederzusehen. Denn „das gemeinsame Jahr verbindet uns über Jahre und schweißt echt zusammen“ bestätigt Johanna Reichel, die 2013/14 als Freiwillige in Urubamba war.

Zum Abschluss des Abends kamen alle ehemaligen und zukünftigen Freiwillige auf die Bühne. Die Vielfalt an interessanten jungen Erwachsene, die vor Inspiration und Tatendrang sprühten, war beeindruckend.
Der Raum war erfüllt mit Herzenswärme.
Den strahlenden Gesichtern der Besucher nach zu urteilen, gingen diese am Ende beglückt wieder nach Hause.



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