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Essen mit Herz / „Comer con Corazón“  


Marktstanderöffnung im Herzen Urubambas

Vergangenen Mittwoch eröffnete in der Markthalle Urubambas ein Imbiss- und Verkaufsstand des deutsch-peruanischen Hilfsprojektes Herzen für eine Neue Welt / Corazones para Perú. Im Angebot sind unter anderem frische Forellen aus artgerechter Haltung, Bio-Honig, Eier, Keramikartikel und Blumenkarten, die im projekteigenen Kinderdorf “Munaychay“ produziert werden.
Die Forellen für die Menüs werden aus der angegliederten Fischzucht aus der Andengemeinde Huilloc bezogen und Gemüse, soweit möglich, aus dem Projekt-Agrarzentrum namens „Santa Rosa“.

Zielgruppe des Marktstandes sind neben den Bewohnern Urubambas vor allem Touristengruppen, die täglich auf dem Weg von Cusco Richtung Maccu Picchu in Urubamba Halt machen um hier, laut Reiseführer, ein „authentisches peruanisches Andenstädtchen“ kennenzulernen, wobei die Markthalle ein Highlight darstellt. Neben dem Ambiente des lärmenden Marktes und der farbenfrohen Pracht der Obststände isst sich eine frittierte Forelle besonders gut.

Ein fairer Handel, der sich doppelt lohnt, denn die Einnahmen des Standes kommen den sozialen Projekten der Organisation zugute. Damit trägt ein weiteres Social Business zur Nachhaltigkeit bei. Von der Idee bis zur Realisierung legte die Koordinatorin Kerstin Werther aus Königstein einen holprigen Weg zurück.


Gut Ding will Weile haben / Was lange währt wird endlich gut

Anfang Juni kam Kerstin, gelernte Köchin und ehemalige Restaurantbesitzerin, aus Deutschland ins Projekt. Ihre Aufgabe: einen kleinen Imbiss im Markt zu führen. Doch von der Idee bis zur Eröffnung mussten noch viele Steine aus dem Weg geräumt werden.
Als erstes stand für Kerstin intensives Spanischlernen auf dem Programm. Zudem brauchte sie eine offizielle Genehmigung für den Marktstand. Als sie sich dieser sicher glaubte und sogar schon den Stand geputzt hatte, nahm die Gemeinde die Genehmigung wieder zurück: Sie müsse einen anderen Stand benutzen. Weiter ging die Odyssee durch den urubambinischen Bürokratiedschungel.
Die Stühle, die bestellt wurden, waren zu klein. Zurückgeben aber, laut der Besitzerin des Möbelladens, nicht möglich. Erst als Doctora Sandra, die Chefin und Anwältin des Projektes in Peru, höchstpersönlich im Laden nachfragte, wurden die Stühle zurückgenommen.
Weiterhin mussten Küchengeräte in Cusco eingekauft sowie Praktika und Fortbildungen absolviert werden, um die peruanische Küche kennenzulernen.

Letztendlich konnten allen Schwierigkeiten zum Trotz doch alle Steine aus dem Weg geräumt und der schöne Marktstand eröffnet werden. Kerstin freut sich: "Der Stand kommt bisher sehr gut an. Wir können seit der Eröffnung gute Zahlen verbuchen und sehen der Zukunft des Marktstandes mehr als positiv entgegen".



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